Eine Sammlung außergewöhnlicher Gedichte — teilweise das Thema betreffend, als auch den "Stil" oder den historischen Kontext.
Beispiele sind:
- Es war, als hätt der Himmel
- Edel sei der Mensch
- Fest gemauert in der Erden
- Hat der alte Hexenmeister
- Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
- Schläft ein Lied in allen Dingen
- Über allen Gipfeln ist Ruh
- Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
- Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
- Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
- Ein deutscher Dichter bin ich einst gewesen
Eine Liste von Dichtern mit einer Handvoll von "interessanten" Gedichten
- Andersen
- Hans Christian Andersen (1805 - 1875) ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Weltberühmt wurde er durch seine zahlreichen Märchen, unter anderem "Des Kaisers neue Kleider", "Die kleine Meerjungfrau", "Der standhafte Zinnsoldat" oder "Die Prinzessin auf der Erbse".
- Reisen
- Tod!
- Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.
- Brockes
- Barthold Heinrich Brockes (1680-1747) war ein deutscher Schriftsteller und Dichter der Epoche der frühen deutschen Aufklärung.
Sein Hauptwerk ist die natur-lyrische Gedichtsammlung "Irdisches Vergnügen in Gott", in der die Natur in ihrer Schönheit und Nützlichkeit als Mittler zwischen Mensch und Gott reflektiert wird. Das Werk erschien zwischen 1721 und 1748 (Epoche der Aufklärung) in 9 Bänden mit insgesamt mehr als 5500 Seiten. - Anmutige Frühlings-Vorwürfe
- Die Heide
- Die kleine Fliege
- Die Welt ist allezeit schön
- Kirschblüte bei der Nacht
- Wintergedanken
- Ein alter umgeweheter Kirschbaum
- Buonarroti
- Michelangelo Buonarroti (1475 - 1564) war ein italienischer Maler, Bildhauer, Baumeister (Architekt) und Dichter der Hochrenaissance. Er hatte mit seinem Werk (Fresken am Gewölbe der Sixtinischen Kapelle, Pietà, David, etc.) großen Einfluss auf die Entwicklung der abendländischen Kunst, insbesondere im Hinblick auf die Vorstellungen der Renaissance von Humanismus und Naturalismus.
Er wird oft als Anwärter auf den Titel des archetypischen Renaissancemenschen angesehen, zusammen mit seinem Rivalen und älteren Zeitgenossen Leonardo da Vinci. - Epitaphien
- Ich bin nicht tot…
- An Tommaso de’ Cavalieri
- An Vittoria Colonna
- Auf Vittoria Colonnas Tod
- An Giorgio Vasari
- An Julius II.
- Florenz und die Verbannten
- Dörmann
- Felix Dörmann (1870 - 1928) war ein österreichischer Schriftsteller, Librettist und Filmproduzent.
Sein literarisches Schaffen war beeinflusst von Nikolaus Lenau, Hermann Bahr und Charles Baudelaire. Seine Werke wurden zunächst beschlagnahmt, später aber vor allem in Wien gern gelesen. Auch seine sogenannten "kulinarisch-erotischen" Dramen fanden großen Anklang. - Schweigend
- Intérieur
- Was ich liebe
- Frey
- Adolf Frey (1855 - 1920) war ein Schweizer Schriftsteller und Literaturhistoriker. Nach Aufenthalten in Berlin und Leipzig kam er 1882 als Deutschlehrer an die Alte Kantonsschule Aarau. Hier zählte unter anderem Albert Einstein zu seinen Schülern.
- Die Elfen
- Sehnsucht
- Alle Nacht
- Groth
- Klaus Johann Groth (1819 - 1899) war ein bedeutender niederdeutscher Lyriker und Schriftsteller. Gemeinsam mit Fritz Reuter gilt der als einer der Begründer der neueren niederdeutschen (Plattdeutsch) Literatur.
- Min Modersprak
- Min Jehann
- Heimweh
- Das Dorf im Schnee
- Im Herbst
- Regenlied
- Wie Melodien zieht es
- Was hin, sei vergessen,
ob Liebe oder Traum.
Ein Meer ist das Leben.
Das Glück ist wie Schaum. - Hagenbach
- Karl Rudolf Hagenbach (1801 - 1874) war ein Schweizer Theologe, Kirchenhistoriker und Lyriker.
- Trommellied (zur Fastnacht)
- Der Osterhase
- Die schweizerischen Geschichtsforscher
- Hauptmann
- Gerhart Hauptmann (1862 - 1946) war ein deutscher Schriftsteller. Er zählt zu den wichtigsten Förderern des literarischen Naturalismus, integrierte aber auch andere Stilrichtungen in sein Werk, das auch sehr sozialkritische Aspekte aufweist. Zu seinen bekannten Dramen & Novellen zählen „Bahnwärter Thiel“ (1888), „Vor Sonnenaufgang“ (1889), „Die Weber“ (1892), „Der Biberpelz“ (Untertitel: Eine Diebskomödie; 1893) und „Die Ratten“ (Untertitel: Berliner Tragikomödie; 1911). Im Jahr 1912 erhielt er den Literatur-Nobelpreis.
- Im Nachtzug
- Mondscheinlerchen
- Der alte Birnbaum
- Anna
- Die Insel
- Tönende Liebe
- Zivilisation ist Zwang, Kultur: Freiheit. // Kleine Narren, große Worte.
- Halte deines Wesens Spiegel
für den Spiegel, der dir diene,
aber fürchte nicht die Schatten,
die er dir entgegenhält.
Nicht der Blitz und nicht die Wolke
ängste dich und nicht das Drohen
dieses Nichts an Sein und Wert. - Hofmannswaldau
- Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau (1616 - 1679) war ein schlesischer Lyriker, Epigrammatiker und Politiker. Er gilt als der führende Vertreter der Zweiten Schlesischen (Dichter-)Schule und als Begründer des „galanten Stils“ in der deutschsprachigen Poesie (Epoche des Manierismus).
- Wo sind die Stunden
- Vergänglichkeit der Schönheit
- Beschreibung vollkommener Schönheit
- Die Wollust
- Als die Venus neulich saße …
- Die Welt
- Auf den Mund
- Jammes
- Francis Jammes (1868 - 1938) war ein französischer Dichter, Romancier und Kritiker. Seine Gedichte beschreiben die Freuden des bescheidenen Landlebens (Esel, Mägde). In den Parisern Zirkeln wurde er nie richtig anerkannt. Er galt als Provinzieller, der einsam und zurückgezogen in den pyrenäischen Bergen lebte. Seine spätere Poesie blieb lyrisch, enthielt aber auch starke religiöse Elemente.
- Amsterdam
- Gebet, mit den Eseln ins Himmelreich einzugehen
- John
- Ida John (1842 - 1907) war eine deutsche Schriftstellerin, deren Lyrik häufig als illustrierte Gedichte publiziert wurde.
- Prinz Karneval
- Weihnachten
- Weinblüte
- Kafka
- Franz Kafka (1883 - 1924) war ein deutschsprachiger Schriftsteller aus Böhmen. Sein Hauptwerk bilden neben 3 Romanfragmenten (Der Prozess, Das Schloss und Der Verschollene) zahlreiche Erzählungen. Siehe auch seine Fabel mit dem Titel Gibs auf.
- Kühl und hart…
- In der abendlichen Sonne
- Aus dem Grunde
- In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken, man jahrelang im Moos liegen könnte.
- Liebeserklärung
Deine Hand ist in meiner,
so lange Du sie dort lässt. - Schwab
- Gustav Benjamin Schwab (1792 - 1850) war ein deutscher Pfarrer, Gymnasialprofessor und Schriftsteller, der zur Schwäbischen Dichterschule gerechnet wird.
Er studierte an der Universität Tübingen in den ersten beiden Jahren Philologie und Philosophie, danach Theologie. Er gründete einen literarischen Verein und wurde ein enger Freund von Ludwig Uhland, Karl Varnhagen und Justinus Kerner, mit denen er eine Gedichtsammlung unter dem Titel "Deutscher Dichterwald" veröffentlichte.
Größere Bekanntheit im 20. Jahrhundert erreichte sein Gedicht "Das Gewitter" (1828).
Seine "Sagen des klassischen Altertums" (1840) waren sehr einflussreich bei der Rezeption antiker griechischer Mythen in deutschen Klassenzimmern. Es gibt eine noch erhältliche englische Übersetzung mit einem Vorwort des international bekannten Philologen Werner Jaeger (1888 – 1961). - Das Gewitter
- Schlittenlied
- Der Reiter und der Bodensee
- Verlaine
- Paul Verlaine (1844 - 1896) war ein französischer Lyriker, der zur Entstehung des Symbolismus beitrug. Zusammen mit Stéphane Mallarmé und Charles Baudelaire bildete er die Gruppe der "Dekadenten". Er gilt als eine der prägendsten Figuren der französischen und internationalen Lyrik der Jahrhundertwende.
Seine besten Gedichte brachen mit der klangvollen Rhetorik seiner Vorgänger und zeigten, dass die französische Sprache, selbst alltägliche Klischees, neue Nuancen menschlichen Empfindens durch Andeutungen und eine subtile Unbestimmtheit vermitteln kann, die den Leser fesselt, indem sie den Intellekt überlistet: Wörter können allein durch ihren Klang eine subtilere Musikalität (Prosodie), einen stärkeren Zauber als ihre alltägliche Bedeutung erzeugen. - Herbstlied
- Sonnenuntergang
- Es weint der Regen
- Die Stunde des Hirten
- Vogelweide
- Walther von der Vogelweide (1170 - 1230, möglicherweise in Würzburg) gilt als der bedeutendste deutschsprachige Lyriker des Mittelalters. Er dichtete in mittelhochdeutscher Sprache. Seine etwa hundert Liebeslieder gelten als Höhepunkt des Minnesangs.
- Ich saz ûf eime steine
- Under der linden
- Herzeliebez frowelîn
- Nemt, vrouwe, disen kranz
- Weiße
- Christian Felix Weiße (1726 - 1804) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Pädagoge in der Zeit der Aufklärung. Er zählt zu den bedeutenden Vertretern der Aufklärung und des literarischen Rokokos.
- Der Kuss
- Der Zauberer
- Die Verschweigung
- Chloe im Bade
- Morgen, morgen, nur nicht heute!
- Wildenbruch
- Ernst von Wildenbruch (1845 – 1909) war ein deutscher Schriftsteller und Diplomat. Zu seinem Œuvre zählen zahlreiche Balladen, Dramen, Romane und Erzählungen. Er ist ein Hauptvertreter des großen gründerzeitlichen Historiendramas der 1880er Jahre und der nationalistischen Bismarcklyrik der Zeit um 1900.
- Das Hexenlied
- Weihnacht
- Christkind im Walde
- Keine Rose ohne Dorn
- Wer dem Buche dient, der dient dem Geiste,
wer dem Geiste dient, der dient der Welt. - Yeats
- William Butler Yeats (1865 - 1939) war ein irischer Dichter. Er gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und erhielt 1923 den Nobelpreis für Literatur.
- Wenn du alt bist
- Zerbrochene Träume
- Die Maske
- Des Himmels Tücher
- Drunten beim Weidengarten
- Der Inder über Gott
- Ins Zwielicht
- Zarnack
- August Zarnack (1777 - 1827) war ein deutscher Prediger, Pädagoge und Sammler von deutschen Volksliedern.
- O Tannenbaum
- Ich hab die Nacht geträumet
Neu hinzugefügt
- Wanderlebensregeln — Max Eyth
- Der Schrei — Gustav Sack
- Februar — Friedrich Kayssler
- Fülle der Zeit — Carl Zuckmayer
- An den Frieden — Karl Wilhelm
2024
- Großstadt — Alfons Petzold
- Amsterdam — Wolf von Kalckreuth
- Das Segel — Michail Jurjewitsch Lermontow
2025
- Ruhe, meine Seele — Karl Henckell
- Und morgen wird die Sonne wieder scheinen — John Henry Mackay
- Beresina-Lied (Die Nachtreise) — Ludwig Giseke
- Im schönsten Wiesengrunde (Das stille Tal) — Wilhelm Ganzhorn
- Nacht und Träume — Matthäus von Collin
- Ins Blaue — Adolf von Tschabuschnigg
- Von den blauen Bergen kommen wir — Volksweise
2026
- Maikäfer flieg — Volksgut
- Kein schöner Land in dieser Zeit — Anton Wilhelm von Zuccalmaglio
- Ich wandere — Peter Baum
Siehe auch: Gedichte von weiblichen Autoren.
Gedichte
Außergewöhnliche Gedichte
Impressum
Datenschutz