Das Gedicht „Weihnachten“ stammt aus der Feder von Joachim Ringelnatz.
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.
Siehe auch das Gedicht Weihnachten von Kurt Tucholsky sowie Weihnachten ist der stillste Tag von Rainer Maria Rilke.
Weitere gute Gedichte des Autors Joachim Ringelnatz.
Anmerkung: Die germanischen Völker feierten bereits das Mittwinterfest (21. Dezember) oder Julfest (Wintersonnenwende ), bei dem das Böse vertrieben und das Licht begrüßt wurde. In den skandinavischen Sprachen heißt Weihnachten bis heute "Jul". Im römischen Kalender fiel die Wintersonnenwende auf den 25. Dezember.
Am Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag findet in vielen Kirchen ein Weihnachtsgottesdienst statt. Er zählt oft zu den am besten besuchten Gottesdiensten des Jahres, sowohl in protestantischen als auch in katholischen Kirchen.
Jesus wurde höchstwahrscheinlich weder am 24. noch am 25. Dezember geboren; diese Daten wurden erst im 4. Jahrhundert als Festlegung für Weihnachten gewählt.
Die Geburt wird traditionell in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember gefeiert, wobei der 25. Dezember als offizieller Festtag gilt, da er als Beginn von Weihnachten angesehen wird, während der 24. Dezember Heiligabend ist.
Weitere Gedichte zu Weihnachten von Ringelnatz:
- Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu
- Einsiedlers Heiliger Abend
- Vorfreude auf Weihnachten
- Der Weihnachtsbaum
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