Eine Liste von sensiblen Gedichten zum Thema "Tod" und "Sterben" - moderne und auch Klassiker; sowohl lang als auch kurz. Lassen Sie diese Worten auf sich & andere wirken.
- Der Tod bedeutet nichts… — Holland
- Der Tod, das ist die kühle Nacht — Heine
- Es ist ein Schnitter, heißt der Tod — Unbekannt
- Streitlied zwischen Leben und Tod — Unbekannt
- Rasch tritt der Tod den Menschen an — Schiller
- Sehnsucht nach dem Tode — Novalis
- Müde von alle diesem wünsch' ich Tod — Shakespeare
- Der Tod — Gryphius
- Tod! — Andersen
- Letzte Worte — Droste-Hülshoff
- Letzter Wunsch — Rosegger
- Siehe, auch ich -lebe — Morgenstern
Immer enger, leise, leise
Ziehen sich die Lebenskreise,
Schwindet hin, was prahlt und prunkt,
Schwindet hoffen, hassen, lieben,
Und ist nichts in Sicht geblieben
Als der letzte dunkle Punkt.
Theodor Fontane (1819 - 1898)
- Der Tod ist groß … — Rilke
- Der Tod der Geliebten — Rilke
- Der Tod — Rilke
- Herr, es ist Zeit — Rilke
- Requiem — Rilke
Irgendwo
Durch des Lebens Wüste irr ich glühend
Und erstöhne unter meiner Last,
Aber irgendwo, vergessen fast,
Weiß ich schattige Gärten kühl und blühend.
Aber irgendwo in Traumesferne
Weiß ich warten eine Ruhestatt,
Wo die Seele wieder Heimat hat,
Weiß ich Schlummer warten, Nacht und Sterne.
Hermann Hesse
Die Natur und der Mensch
Es senkt das ganze Blumenheer
Im Herbst sich in die Erde nieder,
Doch bei des Lenzes Wiederkehr
Erscheint viel herrlicher es wieder.
Es senket sich die Sonn' in's Meer,
Stets wecken sie der Lerche Lieder;
Doch keiner, sinken wir in's Grab,
Nimmt uns des Todes Ketten ab.
Elisabeth Kuhlmann (1808 - 1825)
Der Schwan
Der Schwan, wenn er sein Ende ahnt,
Das heißt: wenn ihm sein Sterben schwant,
Zieht sich zurück, putzt das Gefieder
Und singt das schönste seiner Lieder.
– So möcht auch ich, ist es soweit,
Mal eingehn in die Ewigkeit.
Mascha Kaléko (1907 - 1975)
- Der Ritt in den Tod — Meyer
- Leben, Traum und Tod — Hofmannsthal
- Der Tod im Schacht — Engelke
- Auf Vittoria Colonnas Tod — Michelangelo
- Wohl fühl ich, wie das Leben rinnt — Storm
- Die Toten an die Lebenden — Freiligrath
- Auf den Tod einer Nachtigall — Hölty
- Todeslust — Eichendorff
- Der Tod — Lessing
- Abschied — Storm
- Das große Licht — Dach
- Hymnen an die Nacht, 2. — Novalis
Mir ward die Liebe nicht –
Drum leb ich wie die Pflanze,
Im Keller ohne Licht.
Mir ward die Liebe nicht –
Drum tön ich wie die Geige,
Der man den Bogen bricht.
Mir ward die Liebe nicht –
Drum wühl ich mich in Arbeit
Und leb mich wund an Pflicht.
Mir ward die Liebe nicht –
Drum denk ich gern des Todes,
Als freundliches Gesicht.
Bertha Pappenheim (1859 - 1936) war eine deutsch-jüdische Frauenrechtlerin. Sie gründete 1904 den Jüdischen Frauenbund (JFP), um sich für feministische Themen einzusetzen. Als psychologische Fallstudie ist sie auch als Patientin „Anna O“ von Joseph Breuer (und Sigmund Freud) bekannt. Bertha Pappenheim war Österreicherin, verbrachte aber ab 1888 ihr Leben in Deutschland.
Sehr unglücklich ist, wer nur die Körper, die Formen und die Bilder liebt. Der Tod wird alles zerstören. Versuche die Seelen zu lieben, denn du wirst sie wiederfinden. [Victor Hugo (1802 - 1885)]
Noch bist du da
Wirf deine Angst
in die Luft
Bald
ist deine Zeit um
bald
wächst der Himmel
unter dem Gras
fallen deine Träume
ins Nirgends
Noch
duftet die Nelke
singt die Drossel
noch darfst du lieben
Worte verschenken
noch bist du da
Sei was du bist
Gib was du hast
Rose Ausländer: Gesammelte Werke Bd. V: Ich höre das Herz des Oleanders, S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 1995
- An den Tod — Engelke
- Die Tode — Bürger
- Der Tod und das Mädchen — Claudius
- Fröhlicher Tod — Logau
- Gärtner "Tod" — Seidl
- Von der Zeit — Gibran
- Im Abendrot — Eichendorff
- An den Tod — Albrecht
- Vom Tod — Gibran
- Greisentod — Schanz
Blätter im Wind
Treibende Blätter im Wind,
Spielzeug der Lüfte wir sind.
Wo wir einst liegen in Orten und Zeiten,
Wo wir verwesen, hat nichts zu bedeuten;
Da wo wir saßen am Lebensbaum,
Hofft eine Knospe im Frühlingstraum.
Jakob Bosshart (1862 - 1924), Schweizer Schriftsteller und Philologe
Laß ruhn die Toten
Es steht ein altes Gemäuer
Hervor aus Waldes Nacht,
Wohl standen Klöster und Burgen
Einst dort in herrlicher Pracht.
Es liegen im kühlen Grunde
Behauene Steine gereiht;
Dort schlummern die Frauen, die Starken,
Die Mächt'gen der alten Zeit.
Was kommst du nächtlicher Weile
Durchwühlen das alte Gestein?
Und fordest hervor aus den Gräbern
Nur Staub und Totengebein.
Unmächtger Sohn der Stunde,
Das ist der Zeiten Lauf,
Laß ruh'n, laß ruh'n die Toten,
Du weckst sie mit Klagen nicht auf.
Adelbert von Chamisso
Begrabe deine Toten
Begrabe deine Toten
Tief in dein Herz hinein;
So werden sie dein Leben
Lebend´ge Tote sein.
So werden sie im Herzen
Stets wieder auferstehn,
Als gute, lichte Engel
Mit dir durchs Leben gehn.
Begrab´dein eigen Leben
In anderer Herz hinein;
So wirst du, und bist du ein Toter,
Ein ewig Lebender sein.
Karl Siebel (1836 –1868)
Herbst
Nun ist es Herbst, die Blätter fallen,
den Wald durchbraust des Scheidens Weh;
den Lenz und seine Nachtigallen
versäumt ich auf der wüsten See.
Der Himmel schien so mild, so helle,
verloren ging sein warmes Licht;
es blühte nicht die Meereswelle,
die rohen Winde sangen nicht.
Und mir verging die Jugend traurig,
des Frühlings Wonne blieb versäumt;
der Herbst durchweht mich trennungschaurig,
mein Herz dem Tod entgegenträumt.
Nikolaus Lenau (1802 - 1850)
Ich stand gelehnt am Leichenstein
Ich stand gelehnt am Leichenstein
Am Allerseelentag
Von hundert Kerzen lichter Schein
Auf all den stummen Gräbern lag.
Ich dachte, wie viel Glück und Schmerz
Hier tief begraben liegt,
Wie manches sturmbewegte Herz
Auf ewig ward zur Ruh gewiegt.
Da gingst du still vorbei an mir,
Ich sah dir ins Gesicht,
Und eine Träne blitzte dir
Im Aug‘, bestrahlt vom Kerzenlicht.
Im tiefsten Herzen hat sich da
Ein Grab mir aufgetan,
Und die gestorb’ne Jugend sah
Aus deinem Aug‘ mich lebend an!
Ludwig Bauer (1832 – 1910)
- Kindertotenlied — Rückert
- Das Lied der Toten — Novalis
- Die Toten an die Lebenden — Freiligrath
- Der tote Soldat — Seidl
- Einer Toten — Storm
- Die tote Lerche — Droste-Hülshoff
- Totentanz — Ball
- Totentanz — Goethe
- Chor der Toten — Meyer
Pflücke die Knospe, solange es geht,
Und die Blüten, wenn sie noch prangen.
Denn bald sind die Rosenblätter verweht.
Wie schnell kommt der Tod gegangen.
Quelle: "To the Virgins, to Make Much of Time" von dem englischen Dichter Robert Herrick (1591 - 1674). Es ist eines seiner berühmtesten Gedichte und spielt eine Schlüsselrolle im Film "Der Club der toten Dichter", indem es das Motto des Films „Carpe diem“ einführt.
Der Tod wird kommen…
Autor: Cesare Pavese (1908 - 1950), geschrieben wenige Wochen vor seinem Freitod.
Der Tod wird kommen und deine Augen haben,
der Tod, der uns begleitet
von morgens bis abends, schlaflos,
dumpf, wie ein alter Gewissensbiß
oder ein törichtes Laster. Und deine Augen
werden ein leeres Wort sein,
ein verschwiegener Schrei, ein Schweigen.
So siehst du sie jeden Morgen,
wenn du dich über dich neigst, mit dir allein
im Spiegel. O teuere Hoffnung,
an jenem Tage werden auch wir es wissen,
daß du das Leben bist und das Nichts.
Für alle hat der Tod einen Blick.
Der Tod wird kommen und deine Augen haben.
Das wird sein wie das Ablegen eines Lasters,
wie wenn man ein totes Gesicht
wieder auftauchen sieht im Spiegel,
oder auf eine verschlossene Lippe horcht.
Wir werden stumm in den Strudel steigen.
Nachdichtung: Oswalt von Nostitz
Kommen wird der Tod und deine Augen haben –
dieser Tod, der dich begleitet
vom Morgen bis zum Abend, schlaflos,
taub wie uralte Reue
oder unsinniges Laster. Deine Augen
werden ein vergebliches Wort sein,
ein stummer Schrei, ein Schweigen.
So siehst du sie jeden Morgen,
wenn du im Spiegel dich einsam
über dich selbst neigst. O liebe Hoffnung,
an jenem Tag wissen auch wir,
dass du das Leben, dass du das Nichts bist.
Für alle hat der Tod einen Blick
Kommen wird der Tod und deine Augen haben.
Wie das Ablegen eines Lasters wird es sein,
als tauchte im Spiegel vor uns
ein totes Gesicht wieder auf,
als lauschten wir einer verschlossenen Lippe.
Stumm werden wir in den Abgrund steigen.
Aus dem Italienischen von Urs Oberlin
Nur ein Leben
Ein Tropfen fällt: es klingt
Das Meer nur leise.
Die Stelle wird umringt
Von Kreis' an Kreise.
Und weiter, immer mehr.
Nun ruht es wieder.
Wo kam der Tropfen her?
Wo fiel er nieder?
Es war ein Leben nur
Und nur ein Sterben,
Und kam, auch eine Spur
Sich zu erwerben.
Wilhelm Wackernagel
Venedig: Punta della Salute
Hier möcht ich sterben, alt, wie Tizian starb,
doch in verhängter Gondel und allein.
Durch einen Spalt nur glühn im Abendschein
verwitterte Paläste glorienfarb.
Schlaftrunken schaut die Wasserfläche drein
und haucht mir eine Seelenruhe ein,
die niemals um ein ewiges Dasein warb.
So möcht ich sterben … aber leben: nein!
Richard Dehmel
„Alle Städte sind gleich, nur Venedig is a bissele anders.“ [Friedrich Torberg in "Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten"]
„Vedi Napoli e poi mori, vedi Venezia e po´ discori.“ (Neapel sehen und sterben, Venedig sehen und reden) [venezianisches Sprichwort]
Frohsinn des Toten
In fetten Erdreich das voll Schnecken steckt
will ich mir selbst die tiefe Gruft bestellen
Wo ich den Schlaf der meine Knochen streckt
Im Nichtsein schlummre wie ein Hai in Wellen.
Ich hab nicht Grab noch Erbschrift im Respekt.
Eh ich besorgte das mir Tränen quellen
Lüd ich noch heute wenn ich einst verreckt
Die Raben meinem Aas sich zu gesellen.
O Würmer! Augenlose schwarze Freunde ihr
Euch naht ein Toter leicht und froh in mir;
Bedachte Schlemmer, Söhne der Zersetzung
Durchquert mein Haus von Skrupeln unbedroht
Und sagt mir ob noch fernerhin Verletzung
An den Kadavern rührt der nun mit Toten tot.
Charles Baudelaire; Le Mort joyeux; Übersetzung von Walter Benjamin
"Ich glaube, dass in Wirklichkeit die Leichenbittermienen und schauerlichen Veranstaltungen, mit denen wir den Tod umgeben, uns mehr Angst einjagen, denn er selbst: ein völlig anderes Verhalten der Menschen als sonst, das Geschrei der Mütter, Ehefrauen und Kinder, der Besuch bestürzter und erschütterter Verwandter und Bekannter, die Handreichungen von Scharen bleicher und verheulter Bedienter, ein Zimmer ohne Tageslicht, brennende Kerzen, das Bett von Ärzten und Priestern belagert – kurz, um uns herum nur Graus und Schrecken. So sehen wir uns schon begraben und zugeschaufelt.
Die Kinder fürchten sich sogar vor ihren Freunden, wenn sie ihnen plötzlich maskiert entgegentreten, und uns ergeht es mit unseren nicht anders. Man muss deshalb sowohl den Dingen als auch den Menschen die Maske abnehmen. Ist dies geschehen, werden wir darunter nichts anderes als denselben Tod entdecken, den letzthin ein Hausknecht oder eine einfache Kammerzofe furchtlos hinter sich gebracht hat.
Gepriesen und dreimal gepriesen sei ein Tod, der zur Vorbereitung von derart aufwendigem Drum und Dran keine Zeit lässt!"
Michel de Montaigne (1533 - 1592); "Die Essais", Erstes Buch, Philosophieren heißt sterben lernen
- Der Seelen Unsterblichkeit — Günther
- Klein Sterbelied — Lasker-Schüler
- Letzte Rede einer vormals stolzen und gleich jetzt sterbenden Jungfrau — Dach
- Sterbegedicht — Günther
- Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe? — Rilke
- Wenn ich sterbe — Falke
Totensonntag
Grünende Epheuranken,
Darunter ein Menschenleben,
Flüchtige Eidengedanken,
Träume, die aufwärts schweben;
Scheidende Sommertage,
Blätter, die rot sich färben,
Einsam im Blumenhage
Astern, müde zum Sterben;
Brennendes Weh im Herzen,
Sehnsuchtatmende Lieder,
Gräber mit flimmernden Kerzen…
Totensonntag ist wieder!
Marie Paschke-Diergarten
Epilog
Oft denke ich an den Tod, den herben,
Und wie am End' ich's ausmach':
Ganz sanft im Schlafe möchte ich sterben –
Und tot sein, wenn ich aufwach'!
Carl Spitzweg
„Der wahre Schrecken der Existenz ist nicht die Furcht vor dem Tod, sondern die Furcht vor dem Leben. Es ist die Furcht davor, jeden Tag aufzuwachen und den gleichen Kämpfen, den gleichen Enttäuschungen und dem gleichen Schmerz gegenüberzustehen. Es ist die Furcht, dass sich nie etwas ändern wird, dass man in einem Kreislauf des Leidens gefangen ist, dem man nicht entkommen kann. Und in dieser Furcht liegt eine Verzweiflung, eine Sehnsucht nach etwas, nach irgendetwas, um die Monotonie zu durchbrechen, um der endlosen Wiederholung der Tage einen Sinn zu geben.“
Albert Camus; aus dem Roman "Der Fall" (1956), dem letzten Prosawerk des Autors. Der Protagonist Jean-Baptiste Clamence kann in der Tradition von Michail Lermontows "Ein Held unserer Zeit" (1840), Fjodor Dostojewskis "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" (1864) und Friedrich Nietzsches "Also sprach Zarathustra" (1885) gesehen werden.
"Ich werde sterben. Du wirst sterben. Wir werden alle sterben, und das Universum wird unbekümmert weiter existieren. Alles, was wir haben, ist dieser Schrei in den Wind - wie wir leben. Wie wir gehen. Und wie wir stehen, bevor wir fallen." [Pierce Brown in "Im Haus der Feinde" (2016); original: "Golden Son"]
Diesseitig bin ich gar nicht faßbar.
Denn ich wohne grad so gut bei den Toten,
wie bei den Ungeborenen.
Etwas näher dem Herzen der Schöpfung als üblich.
Und noch lange nicht nahe genug.
Geht Wärme von mir aus? Kühle??
Das ist jenseits aller Glut gar nicht zu erörtern.
Am Fernsten bin ich am frömmsten.
Diesseits manchmal etwas schadenfroh.
Das sind Nuancen für die eine Sache.
Die Pfaffen sind nur nicht fromm genug, um es zu sehn.
Und sie nehmen ein klein wenig Ärgernis, die Schriftgelehrten.
Paul Klee
- Andersen
- Hans Christian Andersen (1805 - 1875) ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Weltberühmt wurde er durch seine zahlreichen Märchen, unter anderem "Des Kaisers neue Kleider", "Die kleine Meerjungfrau", "Der standhafte Zinnsoldat" oder "Die Prinzessin auf der Erbse".
- Reisen
- Tod!
- Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.
- Die Lieb ist Leben und Tod - Georg Rudolf Weckherlin (1584 - 1653) war ein höfischer deutscher Lyriker der Spätrenaissance.
- Der Tod bedeutet nichts - Henry Scott Holland (1847 – 1918) war ein englischer Geistlicher und anglikanischer Theologe.
- Sterbelied - Anton Ulrich Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (1633 - 1714) stammte aus dem Haus der Welfen. Er gilt als Prototyp des aufgeklärt-absolutistischen Herrschers des Barockzeitalters: machtbewusst, an äußerer Repräsentanz und Fortschritt der Bildung gleichermaßen interessiert sowie als Lyriker und Romanautor selbst künstlerisch tätig.
Tatsächlich wurde sein Roman "Römische Octavia" von Goethe als Strukturmodell für den klassischen Bildungsroman "Wilhelm Meisters Lehrjahre" (1796) verwendet. - Als unseres Lebens Mitte ich erklomm - Dante Alighieri (1265 - 1321) war ein italienischer Dichter und Philosoph. Er überwand mit der in Alt-Italienisch (bzw. Toskanisch) verfassten "Göttlichen Komödie" das bis dahin dominierende Latein und führte das Italienische zu einer Literatursprache.
- Nur einmal bringt des Jahres Lauf - Richard von Wilpert (1862 – 1918) war ein lettischer Lehrer und Literat.
- Freut euch des Lebens - Johann Martin Usteri (1763 - 1827) war ein Schweizer Dichter, Maler und Zeichner. Er ist vor allem als Verfasser von Dichtungen in Zürcher Mundart bekannt.
„Und schlaf’ ich längst schon unter Friedhofslinden,
das sollst du stets bewahren im Gedächtnis
als meiner Liebe teuerstes Vermächtnis:
Es ist kein Heil, als nur im Kreuz zu finden.“
Friedrich Wilhelm Weber (1813 - 1894) war ein deutscher Arzt, Politiker und Dichter.
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