Das Gedicht „Liebe und Freundschaft“ stammt aus der Feder von Johann Wilhelm Ludwig Gleim.
Liebe, weg! Du zankst dich nur,
Bist nur immer eifersüchtig!
Siehst nur immer nach der Uhr,
Bist, wie ihre Stunden, flüchtig!
Freundschaft, bleib’! Du zankst dich nicht,
Bist nicht immer eifersüchtig!
Siehst in’s helle Sonnenlicht,
Bist nicht unstet, bist nicht flüchtig!
Komm’ und sitz’ auf meinem Schoss,
Herrsch’ in meinem kleinen Staate! –
Wie werd’ ich die Liebe los?
Rate, liebe Freundschaft, rate!
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