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Das Gedicht „Schöne Fremde“ stammt aus der Feder von Joseph von Eichendorff.

Es rauschen die Wipfel und schauern,
Als machten zu dieser Stund
Um die halbversunkenen Mauern
Die alten Götter die Rund.

Hier hinter den Myrtenbäumen
In heimlich dämmernder Pracht,
Was sprichst du wirr wie in Träumen
Zu mir, phantastische Nacht?

Es funkeln auf mich alle Sterne
Mit glühendem Liebesblick,
Es redet trunken die Ferne
Wie von künftigem, großem Glück!

Siehe auch das Gedicht In der Fremde von Clemens Brentano.

Analyse

Das Gedicht „Schöne Fremde“ (1835; Epoche der Romantik) besteht aus 3 Strophen mit je 4 Versen. Das Reimschema ist ein Kreuzreim [abab].
Das Versmaß ist ein Jambus mit jeweils 2 Hebungen und die Kadenzen sind abwechselnd weiblich und männlich.

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