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Das Gedicht „Noch einmal ein Weihnachtsfest“ stammt aus der Feder von Theodor Fontane.

Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm‘ ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alles Falsche, alles Rechte.

Alles Gute, alles Schlechte –
Rechnet sich aus all dem Braus
Doch ein richtig Leben raus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

Siehe auch das Gedicht Am heiligen Abend sowie Verse zum Advent von Theodor Fontane.

Anmerkung: Weihnachten ist das christliche Fest, das die Geburt Jesu Christi feiert. Es findet kurz nach der Wintersonnenwende statt, mit der es eng verbunden ist. Aufgrund der Säkularisierung hat sich das Weihnachtsfest in vielen Ländern von seinen religiösen Wurzeln gelöst, wird dort aber weiterhin als traditioneller Feiertag begangen.

Das Wort Weihnachten kommt vom mittelhochdeutschen „(ze den) wîhen nahten“, was „(zu den) heiligen Nächten“ bedeutet und sich auf die Nacht der Geburt Jesu bezieht. Das Wort „weih“ stammt vom germanischen „wiha“ ab, was „heilig“ bedeutet, und bezeichnet die Nächte als besonders, geweiht.

In der altkirchliche Tradition dauern die 12 Weihnachtstage vom 25. Dezember bis Epiphanias (Fest der Erscheinung des Herrn; Dreikönigstag) am 6. Januar.

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