Das Gedicht „Lerchengesang“ stammt aus der Feder von Frida Schanz.
Es ist die Zeit der Winterwende.
Ein goldner Hauch liegt auf der Au.
Der erste Lenztag geht zu Ende,
Die erste Lerche singt im Blau.
Die kahlen Wälder ruhn in Schweigen,
In tiefem Bann liegt die Natur.
Die fernen blauen Berge steigen
Sanft nieder in die ebne Flur.
Still geht der Bach dem Weg zur Seite.
Kein Lüftchen weht, kein Wellchen rauscht.
Es ist, als ob die ganze Weite
Dem Lied der kleinen Lerche lauscht.
Siehe auch das Gedicht Mondscheinlerchen von Gerhart Hauptmann.
Weitere gute Gedichte der Autorin Frida Schanz.
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