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Das Gedicht „Wintertrost“ stammt aus der Feder von Martin Greif.

Welche Wandlung über Nacht
Hat den Wald beschlichen,
Braun noch gestern, sieht erwacht
Er sein Haar verblichen.

Eis mit langen Zapfen hängt
Rings von allen Ästen,
Weiss der Silberbart sich mengt
Mit des Laubes Resten.

Wohl, Natur in solchem Bild
Mahnt sie an das Alter,
Wäre nicht der Winter mild
Auch ein Welterhalter.

Lasse dort die Eiche, grau,
Näher dich belehren:
Rieselt erst des Frühlings Tau,
Wird das Grün ihr kehren.

Siehe auch das Gedicht Und dräut der Winter noch so sehr von Emanuel Geibel.

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