Das Gedicht „Schneeglöckchen“ stammt aus der Feder von Hoffmann von Fallersleben.
Schneeglöckchen, ei, du bist schon da?
Ist denn der Frühling schon so nah?
Wer lockte dich hervor ans Licht?
Trau doch dem Sonnenscheine nicht!
Wohl gut er´s eben heute meint,
Wer weiß, ob er dir morgen scheint?
„Ich warte nicht, bis alles grün;
Wenn meine Zeit ist, muß ich blühn.
Der mich erschuf für diese Welt,
Heißt blüh´n mich, wann es ihm gefällt;
Er denkt bei Schnee und Kälte mein,
Wird stets mein lieber Vater sein.“
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