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Das Gedicht „Die Künste bestehen“ stammt aus der Feder von Philipp von Zesen.

Ein ander mag trachten nach irdischen Sachen,
Die alle vergehen, nach Silber und Gold.
Wir wollen und sollen das alles verlachen,
Weil Götter uns günstig und Herren uns hold.

Die Schätze vergehen:
Die Künste bestehen.
Ich wähle die Zier:
Und muss ich gleich sterben,
Im Grabe verderben,
So bleibet mein Name doch immer allhier.

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